Ratgeber

Was kostet eine Website? Preise, Modelle und laufende Kosten.

Was eine Website in Deutschland kostet, warum die Preise so weit auseinanderliegen und welche Kosten nach dem Start weiterlaufen. Alle Zahlen stammen aus der Markt- und Preisanalyse zum Relaunch (August 2026).

Kurzantwort

Die kurze Antwort

Für eine repräsentative Website ohne Shop zahlen kleine Betriebe in Deutschland je nach Weg zwischen rund 300 € und 6.000 €. Ein Baukasten kostet im Abo 13–39 € im Monat, ein Freelancer liegt meist bei 1.000–5.000 €, eine kleine Agentur bei 3.000–6.000 € für 5–10 Seiten mit Redaktionssystem.

Der Unterschied kommt fast nie von der Seitenzahl, sondern davon, wer baut (Baukasten, Freelancer, Agentur) und was danach laufend anfällt. Eine statische Website zum Festpreis kostet bei uns einmalig 499 €, danach keine Monatsgebühr, nur Hosting und Domain.

Was den Preis einer Website bestimmt.

„Eine Website“ ist keine feste Größe. Der Preis hängt von vier Faktoren ab, die in jeder Kalkulation wiederkehren:

  • Wer baut: Baukasten in Eigenregie, Freelancer oder Agentur, die Preisspanne liegt hier am weitesten auseinander.
  • Wie viele Seiten: Eine Visitenkarte mit Startseite, Leistungen und Kontakt kostet weniger als ein Auftritt mit 10 Seiten und Sonderfunktionen.
  • Welche Funktionen: Ein Kontaktformular ist Standard. Ein Shop, eine Terminbuchung oder ein Bezahlsystem erhöhen den Aufwand deutlich.
  • Was laufend anfällt: Wartung, Abo oder nichts, dieser Posten wird häufig unterschätzt und ist über die Jahre oft teurer als die Erstellung selbst.

Wer den Preis einschätzen will, rechnet über mehrere Jahre und nicht nur bis zum Start. Passende Leistungen finden Sie auch unter Leistungen im Detail.

Modell 1: Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace).

Ein Baukasten klingt zunächst günstig, weil der Einstieg oft kostenlos wirkt. Bezahlt wird jedoch monatlich: Baukasten-Tarife liegen zwischen 9 € und 39 € im Monat. Jimdo nennt 9–39 €, Wix liegt im Komfort-Tarif bei rund 13 €. Über 24 Monate ergibt das 312–936 €, und die Gebühr läuft weiter, solange die Website online ist.

Dazu kommt Zeit. Sie richten alle Seiten selbst ein, kümmern sich um Inhalte, Aktualität und Darstellung. Für viele Selbstständige steht dafür zwischen Betrieb und Familie keine Stunde zur Verfügung, die Website bleibt dann auf dem Stand des ersten Tages.

Für wen ein Baukasten passt

Ein Baukasten ist eine vernünftige Wahl, wenn Sie Spaß daran haben, alles selbst zu gestalten, und wenn es Ihnen nichts ausmacht, dauerhaft dafür zu zahlen. Wer eine individuelle Website will, die jahrelang unverändert läuft, zahlt im Baukasten-Modell am Ende mehr als einmalig.

Modell 2: Der Freelancer.

Ein Freelancer baut die Website nach Ihren Wünschen und berechnet meist zwischen 1.000 € und 5.000 €. Die Qualität schwankt dabei deutlich, weil es keine einheitlichen Standards für Ausbildung oder Ablauf gibt. Unter 1.000 € ist Skepsis angebracht: Entweder fehlt dahinter die Zeit für saubere Arbeit, oder die Website ist ein schneller Abklatsch einer Vorlage.

Gute Freelancer liefern individuelle Arbeit zu einem fairen Preis. Bei der Recherche gilt: Nach der Übergabe sollten Sie fragen, was mit dem Quellcode passiert und ob es einen Wartungsvertrag gibt. Ein Festpreis vor Projektbeginn ist bei seriöser Arbeit üblich.

Modell 3: Die Agentur.

Kleine Agenturen verlangen für 5–10 Seiten mit Redaktionssystem typisch 3.000–6.000 €, große Agenturen bis 20.000 €. Danach kommt in der Regel ein Wartungsvertrag dazu, üblich sind 15–20 % der Erstellungssumme pro Jahr oder Pauschalen zwischen 30 und 250 € im Monat.

Eine Agentur-Website ist die teuerste Option und liefert dafür individuelle Gestaltung. Der Haken liegt weniger im Startpreis als in den Folgekosten: Ein Redaktionssystem auf WordPress-Basis muss aktualisiert werden, sonst wird es zum Sicherheitsrisiko. Allein 2025 kamen 11.334 neue WordPress-Schwachstellen hinzu, 91 % davon in Plugins, die mediane Zeit, bis eine Lücke massenhaft ausgenutzt wird, liegt bei 5 Stunden. Wartung ist hier also Pflichtprogramm, nicht Kür.

Warum die Preise so hoch sind

Agenturen kalkulieren mit Stunden. Bei Stundensätzen von 60–150 € summiert sich ein Projekt mit Abstimmungsrunden, Konzept, Design und Technik schnell auf mehrere tausend Euro. Für einen kleinen Betrieb ist das oft mehr, als der Nutzen rechtfertigt, wenn die Website vor allem repräsentativ sein soll.

Modell 4: Die statische Website zum Festpreis.

Zwischen Billig-Baukasten und teurer Agentur liegt eine Lücke: eine individuelle Website, die einmalig bezahlt wird und danach ohne Pflege läuft. Genau dort setzt das Festpreismodell an. Eine statische HTML-Website besteht aus fertigen Dateien auf dem Server, kein Redaktionssystem, keine Datenbank, keine Plugins.

Für kleine Betriebe bedeutet das: einmalig 499 €, fertig gebaut in 5 Werktagen, danach keine Monatsgebühr. Weil es keine Datenbank und kein Admin-Login gibt, existieren die häufigsten Einfallstore für Angriffe gar nicht, und damit entfällt auch der Grund für Wartungsverträge. Was eine solche Website leistet und was nicht, steht unter Leistungen im Detail; die Rechnung ohne Abo finden Sie unter Website ohne Abo.

Wann sich das lohnt

Immer, wenn die Website repräsentativ sein soll: Öffnungszeiten, Leistungen, Anfahrt, Kontakt. Immer dann nicht, wenn Sie einen Shop, ein Bezahlsystem oder ein Backend zum Selbstpflegen brauchen. Sagen wir das vorher, wird aus dem günstigen Angebot später keine Baustelle.

Laufende Kosten: das, was oft vergessen wird.

Diese Posten kehren jedes Jahr wieder, oder eben nicht.

Laufende Kosten je Modell
Posten Baukasten Agentur (CMS) Statische Website
Monatlich 13–39 € Abo Wartung 15–20 % der Summe pro Jahr 0 €
Pflege/Wartung Sie pflegen selbst, sonst Gebühr 30–250 €/Monat möglich Keine nötig
Hosting und Domain im Abo enthalten oft separat 50–300 €/Jahr, direkt beim Anbieter
Redesign bei Plattformwechsel fällig nach 3–4 Jahren üblich nicht nötig (altert technisch nicht)

Rechenbasis: Baukasten 9–39 €/Monat (Jimdo, Wix), Wartung 15–20 % der Erstellungssumme/Jahr bzw. 30–250 €/Monat für kleine Betriebe. Hosting und Domain üblicherweise 50–300 € im Jahr. Alle Preise sind Endpreise gemäß § 19 UStG.

Häufige Fragen zu Website-Kosten.

Acht Fragen, die vor jedem Website-Projekt gestellt werden.

Die Summe über die Jahre entscheidet.

Ein Baukasten wirkt günstig, kostet über 24 Monate aber 312–936 €, und es läuft weiter. Eine Agentur-Website startet bei 3.000 €, dazu jährlich 15–20 % Wartung und nach drei bis vier Jahren oft ein Redesign. Unsere Festpreis-Website kostet einmalig 499 €, danach nur Hosting und Domain.

Die richtige Wahl hängt von Ihrem Bedarf ab. Für einen repräsentativen Auftritt, der jahrelang unverändert läuft, ist das Festpreismodell die einfachste Variante. Brauchen Sie Shop oder Backend, ist ein anderes Modell sinnvoller; das sagen wir offen. Die konkreten Preise und der Leistungsumfang stehen unter Website-Preise: 499 € Festpreis.

Der nächste Schritt

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Ein Briefing von 30 Minuten genügt. Danach kennen Sie Preis und Termin.

Antwort innerhalb von 24 Stunden.

Alle Preise sind Endpreise gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung), es wird keine Umsatzsteuer erhoben.

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